Traditionell gebraut, gewohnt frisch

Beer-In-Box ist ein preisgünstiges Verpackungssystem für alle Biersorten. Es besteht aus einem Pappkarton, in dem sich ein hauchdünner Innenbeutel aus Aluminium mit Zapfhahn befindet. Zuerst wird dem traditionell gebrauten Bier die bei der Lagerung entstandene Gärungskohlensäure durch ein patentiertes System fast vollständig entzogen. Anschließend wird das Bier unter Vakuum in den Aluminiumbeutel gefüllt, luftdicht verschlossen und im Umkarton verstaut. Die herkömmlichen Edelstahl- oder Kunststofffässer, die dem sonst üblichen hohen Innendruck bei Transport und Hitze standhalten mussten, entfallen. Beim Zapfvorgang fügt ein eigens hierfür entwickelter Carbonator dem Bier die Kohlensäure wieder zu. Schaum- und Geschmacksqualität sind unverändert frisch.

Beer-In-Box ist länger haltbar als ein Bier im Fass, weil kein Sauerstoff nach innen dringen kann. Die Technik wurde 2003 entwickelt, als nach einem Fässermangel im Sommer eine Alternative zum Fass gesucht wurde.

Ihre Vorteile im Überblick:

  • Problemlose Umrüstung jeder Schankanlag, ohne dass weitere Kosten entstehen
  • Kein Schankverlust beim Anzapfen
  • Länger haltbar als Bier in Fässern
  • Vertikale Reihenschaltung möglich
  • Schnelle und einfache Reinigung durch Personal des Gastronomiebetriebs möglich
  • Umweltfreundlich, da Verpackung und Zubehör recyclebar
  • Kartons und Bags sind über den normalen Tagesmüll problemlos zu entsorgen
  • Einfache Logistik: Pro Euro-Palette lassen sich 36 Kartons kommissionieren (9 Hektoliter). Bislang waren mit Fässern nur 5,4 Hektoliter möglich.

Der Carbonator

Die Grundidee: Der Carbonator gibt die richtige Menge Kohlenstoffdioxid (CO2) im Verhältnis zur entsprechenden Flüssigkeitsmenge hinzu. Im Carbonator erfolgt beim Zapfvorgang die Anreicherung mit Kohlenstoffdioxid auf die gewünschte Konzentration. Dazu wird der Carbonator an eine Kohlenstoffdioxid -Flasche angeschlossen.

Das Funktionsprinzip des Carbonators

  • Mischventil sorgt für konstante Kohlenstoffdioxid-Zumischung zum Flüssigkeitsstrom – unabhängig von der Zapfgeschwindigkeit
  • Bindung des Kohlenstoffdioxides mit der Flüssigkeit
  • Druckabbau auf Fassbierniveau